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Psychosen und Depressionen setzen
meist schon bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein –
und werden oft zu spät erkannt: auffällige Verhaltensänderungen,
Leistungsabfall, Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen,
überzogene Euphorie sowie Angstzustände sind Symptome,
die oft erst für Pubertätsprobleme gehalten werden,
denn die Übergänge sind nicht scharf abzugrenzen.
Es können bis zu 5 Jahre vergehen von der ersten Verhaltensänderung
bis hin zu schwerwiegenden psychotischen Störungen und
Suizidversuchen.
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Die Soziotherapie hilft durch therapeutische
Intervention, diese Störungen wieder in den Griff zu bekommen:
• bevor ein stationärer Aufenthalt nötig wird
• nach einem stationären Aufenthalt zur Vermeidung bleibender
Schäden
• zur Unterbrechung der „Drehtür-Psychatrie“ |
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